Die (Selbst-)Demontage eines Gurus

Diana Wahl Berlin, Hidgi Chuan Cult Berlin, Hidgi Chuan Sect Community, Jesse A. Sievers, Jesse Sievers, Joan Carles Pedro Simon, Madalina Gheorghe, Mareike Nowack Berlin, Mariam Senousy, Matthias Vogel, Melanie Woiski Berlin, Mouhamed Tanko Berlin, Stefan Höcht, Stefan Willi Höcht

Prolog:


Hier seht ihr den Großen, Leuchtenden Hidgi Chuan, die Fleisch gewordene Seele eines nordfranzösischen Fängers und Greifes namens Alain Schmitt, der wiederum identisch mit dem nicht ganz so echten und bei weitem nicht soooo wundervoll leuchtenden Idji Xuan, Vorläufer des Hidgi ist, weshalb der Idji…also der Alain…und die dreifaltigen…, Quatsch: mannigfaltigen Namensprobanden dazwischen…sich endgültig auf den Verkünder-Namen, resp. Künstlernamen, „Hidgi Chuan“ geeinigt haben…
Jedenfalls ist der Kopp dicker als der Hals (alte Bauernfängerweisheit), so dass we can – und zwar proudly present:

Der Grooße Hidgi…oder heißt der jetzt schon wieder anders? Tatsächlich! Zumindest haben wir das gerade von einem ehemaligen Follower erfahren – nur kennen wir noch nicht seinen brandneuen, aber ganz sicher auch wieder völlig zu Unrecht in Besitz genommenen, falschen Ordensnamen.
Hier bitten wir also kniefälligst um entsprechende Hinweise und bedanken uns im Voraus!

Oben im Bild also das am häufigsten von ihm verbreitete Stilleben, ein ganz offensichtlich während einer Verdauungsmeditation entstandenes Foto – denn dieses Bild ist ja wohl garantiert nicht gestellt…, oder? Wir jedenfalls sind uns sicher, dass Hidgi hier im Bild festgehalten wurde, während er seinen Grooßen Traum träumt und sich auf seine nächste Verkündung vorbereitet, die wir im nächsten Bild zeigen wollen:

Oh…wie wunderbar!
So viele schöne, reine Engel! Und jetzt werde ich diesen 16 jungen Frauen erst einmal eintrichtern, dass sie als kleine, wehrlose Mädchen von ihren bitterbösen Papas vergewaltigt und misshandelt worden sind, die Mamas haben dabei zugeschaut und geschwiegen, und sich dadurch ganz dolle mitschuldig gemacht…usw…also müssen sie sich, wenn sie durch meine unendliche Weisheit erleuchtet werden wollen, zunächst vollständig von ihrem bösen Elternhaus trennen…sich davon befreien, verstehste?!.
Ja! Und dann werde ich sie alle davon überzeugen, dass sie sich auch von ihrem Freundeskreis verabschieden müssen, weil auch dort nur seelenloses Lügengesindel und missgünstiges Pack herumläuft. Ja…und dann müssen sie alle nur noch ein wenig mehr von mir indoktriniert, manipuliert und hypnotisiert werden – und dann werden sie mir mit Haut und Haaren ganz allein gehören und werden alles dafür tun, dass ich mir wie Osho 93 Rolls Royce kaufen kann!


So sprach der Guru und es wurde getan wie er befahl!

Kapitel:

„To those who abuse: the sin is yours, the crime is yours, and the shame is yours. To those who protect the perpetrators: blaming the victims only masks the evil within, making you as guilty as those who abuse. Stand up for the innocent or go down with the rest.“

Lange konnte sich der … nennen wir ihn einmal: Schamane Alain Schmitt auf die bedingungslose Loyalität und Hingabe seiner Follower verlassen, doch regt sich seit Jahresanfang langsam und beständig Widerstand. Der Guru hatte den Bogen überspannt und seine Suggestivkraft überschätzt:
Zu häufig hatte er sich mit Leuten angelegt, boß weil diese seine Eitelkeit verletzt hatten. Hätte er sich doch nur um seine „Schüler“ – wie sie sich selbst nennen sollten und das auch brav taten – gekümmert! Schließlich hatte er sie doch nun wirklich nach allen Regeln der Guru-Kunst bis auf deren Hemden ausgenommen: Wir wissen durch Zeugen oder ehemalige Mitglieder von jeweils mehreren 4- bis 5-stelligen Einzelzahlungen an den großen Meister, die dieser selbstredend niemals quittiert hatte. Wurde ihm der schnöde Mammon schließlich doch nur anvertraut, sozusagen treuhänderisch, damit der Hidgi es vor dem jederzeit bevorstehenden, weltweiten Banken-Crash in Sicherheit bringen und in baldiger Zukunft für den Ankauf und Aufbau einer Sekten-Enklave irgendwo in Europa ver(sch)wenden kann. Dumm nur, dass er ja schon in Algrange aus seinem ersten Sekten-Haus geflogen war, der zweite Versuch („Projekt Pan“) in Malta ja auch nicht so richtig funktionieren wollte (…da haben die Franzosen ihn wieder einkassiert und für 5 lange Jahre eingeknastet) – echt miese Bilanz.
So musste er sich seit etwa 2010 mit dieser vergleichsweise höchst bescheidenen Neuköllner Sekten-Bude von Melanie „Kiniku“ Woiski bescheiden. Doch nun ist auch die weg! Alle sind aus der Gemeinschaftswohnung geflogen, gekündigt – und schlimmer noch: Seine vielleicht wichtigste Unterstützerin – pardon: Schülerin – „Kiniku“ hat sich von ihm abgewandt und obendrein zu seinem gegenwärtigen Top-Feind und Guru-Kollegen Mathieu Le Bocq rüber gemacht – au sch…. das muss doch echt weh tun…!
In bereits in die Tat umgesetzter Verdunkelung lamentiert der arme Hidgi in diesem Facebook-Video die letzten Schicksalsschläge_


tbc

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